© 2006: Melanie Cremer







   
I Kurz-Biographie

II Vita: Wer ist Michael Bammes?

III Motiv: Was bewegt ihn zum Schreiben?

IV Manipulation: Welche Einflüsse gibt es?



V Publikation: Alleingang oder Kooperation?



   
I Kurz-Biographie

60 Sekunden Michael Bammes




|05| Geboren 1975 in Marburg/Lahn.


|10| Aufgewachsen in Hessen, später in Rheinland-Pfalz.



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Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Fachhochschule Trier und der Hogeschool Enschede (Niederlande) mit den Schwerpunkten Organisation, International Business und Marketing.


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Während des Studiums entdeckte er das Internet und neue Medien für sich.


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Arbeiten im Bereich Webdesign folgten.


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Seit dem Jahr 2000 Wohnsitz in der Region Köln.


|45| Bis 2003 entstanden vorwiegend lyrische und fragmentarische Arbeiten mit einigen Ausnahmen (Reiseberichte, Konzertkritiken).


|50| Der aktuelle Schwerpunkt liegt auf Kurzgeschichten und Prosa.


|60| Seit 2004 Planung und Organisation von Lesungskonzepten - gelesen werden fremde und eigene Texte.
2007 erscheint das erste eigene Buch.



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II Vita: Wer ist Michael Bammes?

... und wen interessiert das überhaupt ...




Michael Bammes, geboren 1975 in Marburg/Lahn. Aufgewachsen in Hessen, später in Rheinland-Pfalz. Nach Abschluss des Fachabiturs (Wirtschaft) in Trier folgte der Zivildienst in Bitburg.

Erste Versuche des Schreibens in der Jugend durch Beiträge und Zusammenarbeit mit Schülerzeitungen. Daraufhin gab es eine längere Pause, bis er im Alter von 19 Jahren das Schreiben für sich selbst entdeckte. Stil und die Herangehensweise an das Schreiben veränderten sich und erste lyrische Ansätze entstanden.

Es folgte ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Fachhochschule Trier und der Hogeschool Enschede (Niederlande) mit den Schwerpunkten Organisation, International Business und Marketing.

Während des Studiums entdeckte er den Bezug zu neuen Medien und Internet. Erste Arbeiten im Bereich Webdesign folgen. Später ergibt sich daraus das erste größere Internet-Projekt … expect nothing (http//surf.to/en).

Bis 2003 entstanden vorwiegend lyrische und fragmentarische Arbeiten mit einigen Ausnahmen im Bereich Sachtext (Reiseberichte, Konzertkritiken etc.).

Seit 2004 entstehen Lesungskonzepte die sowohl in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern als auch Solo aufgeführt werden.




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III Motiv: Was bewegt ihn zum Schreiben?

Realitätsverlust, Wahn - oder doch nur ein eigene Art der Reflexion ...




Eine wichtige Motivation ist das Streben nach Individualität und das Anliegen etwas Eigenes zu erschaffen, um Ausdrucksformen der Gedanken zu finden.

Ein Anliegen ist, die Außenwelt aus anderen Blickwinkeln zu betrachten und sie mit dieser veränderten Optik verbal zu beschreiben und festzuhalten. Essentiell ist es dabei, das Besondere zu erkennen und wahrzunehmen, Objekte zu bemerken, die vielen Menschen verborgen bleiben, welche allein die Oberfläche betrachten.


Es ist eine Suche, doch sie steht nicht im Vordergrund. Das Resultat der Suche wäre vielleicht die Erkenntnis darüber, was Menschen zur Kreativität verleitet.


Auf der Suche nach dem eigenen „Schwarz“
Die Position ist klar: Angesiedelt jenseits von Kommerz, Modetrend und Pseudokunst. Man mag ihm Distanz und Fremdheit gegenüber der Szene vorwerfen. Doch dies ist von geringer Bedeutung.

Es geht nicht darum sich einem Stil, einer Meinung oder einem Geschmack zu unterwerfen. Man muss sich nicht damit anfreunden oder vielleicht trefflicher umschrieben – man muss sich nicht mit vordefinierten Haltungen, Inhalten und Ideen abfinden. Solange man sich diesen widersetzt und vorgesetzte Kunst oder Nicht-Kunst (Kommerz der vorgibt aufrichtige Kultur zu sein) anzweifelt bzw. sich mit ihr auseinandersetzt, solange ist man noch nicht vereinnahmt.

Für ihn ist Kunst und Kreativität die Tatsache, dass kein Stillstand herrschen darf. Selbstzweifel siegen über Selbstzufriedenheit. Ein Extrakt der Suche ist es vor allem Sachverhalte und Bestehendes in Frage zu stellen. Dazu sollte Kunst in der Lage sein.

Gewisse subversive Elemente sind nicht von der Hand zu weisen. Es geht nicht darum mit dem Schreiben die Welt zu verändern, aber der Wunsch nach Veränderung im Inneren evtl. auch der eigenen Person ist vorhanden.

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IV Manipulation: Welche Einflüsse gibt es?

... und wenn ich gar nicht mehr denken kann, dann drehe ich alle Regler nach rechts.



Neben audiovisuellen Medien und Gegenwarts- bzw. Populärkultur werden Alternativen deutlich. Das Internet bietet immer Möglichkeiten zur Nische und stellt eine Plattform für Randbereiche dar.

Film:
Zwar verhält es sich beim Thema Kino nicht viel anders wie mit dem Fernsehen, aber auch hier sind interessante Beiträge und Entdeckungen möglich – Subkultur nicht nur ein Schlagwort oder eine Worthülse.

Musik:
Prägend waren, nach dem Abwenden von der Populär-Kultur, zuerst Punk und angrenzende Stilrichtungen. Später folgte eine Erweiterung des Spektrums hin zu Alternative und Independent (mit minimalem Bezug zu Metal). Der letzte bedeutende, länger andauernde Einfluss stammt allerdings aus dem Bereich Dark und Gothic.

Trotz starker Einflüsse aus dem Bereich Gothic besteht keine offenkundige Szenezugehörigkeit. Die Gründe liegen in der bewussten Distanz zu Dogmen, ähnlich vereinnahmenden Schemata, Oberflächlichkeit und Kommerzialisierung. Dies soll keine Verurteilung einzelner Personen oder der Szene im allgemein darstellen. Es geht um eine kritische Betrachtungsweise und um das Vermeiden von „blinder Gefolgschaft“.

Die Szene steht ebenso für positive Einflüsse und Referenzen. Eine morbide Grundstimmung und der Hang zum „Dunklen“ sind bei Michael Bammes bereits in der Vergangenheit vorhanden. Eine Affinität zu Horror und Endzeit (-Filmen) unterstützt diese Neigung. Neben den erwähnten Elementen ist es vor allem der subkulturelle Ansatz, die vielen unterschiedlichen Strömungen und der Hang zum Underground allgemein.

Kunst:
Neben Literatur sind Einflüsse aus der bildenden bzw. gestalterischen Kunst sehr markant. Surrealismus und phantastische Kunst sind eine bevorzugte Form, da diese nicht nur Stile, sondern vielmehr Gefühle und eine Sichtweisen beschreiben. Besonders hervorzuheben sind hierbei Werke von Salvador Dalí und H.R. Giger.




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V Publikation: Alleingang oder Kooperation?

... und wie bringt man das unters Volke ....




Im Jahre 2002 erste Zusammenarbeit mit dem Literaturmagazin Abyss:Abgrund und Teilnahme an der Literaturwerkstatt im Rahmen des Wave Gotik Treffens 2002. Dort folgte die erste öffentliche Lesung mit eigenen lyrischen Texten.

Ein Jahr später verstärkte Zusammenarbeit mit Abyss:Abgrund und weiter Veröffentlichungen unter abyssum.de und in der Print-Ausgabe des Magazins. Weitere Projekte mit einigen Teilnehmern der Literaturwerkstatt nehmen Formen an.

Veröffentlichungen in diversen Literaturmagazinen, sowohl in gedruckter Form als auch im Internet, folgen.

Die zukünftige Ausrichtung beinhaltet eine beabsichtigte Erweiterung des Spektrums und der Formen des Schreibens. Lyrik soll nicht mehr der einzige und dominante Part sein. Daher sind Formen wie z.B. Aphorismen, Glossen, Satire, Kurzgeschichten und allgemein prosaische Texte das erklärte Ziel.




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