|
|||
| I | Kurz-Biographie | ||
| II | Vita: Wer ist Michael Bammes? | ||
| III | Motiv: Was bewegt ihn zum Schreiben? | ||
| IV | Manipulation:
Welche Einflüsse gibt es? |
||
| V | Publikation:
Alleingang oder Kooperation? |
||
| I | Kurz-Biographie
60 Sekunden Michael Bammes |05| Geboren 1975 in Marburg/Lahn. |10| Aufgewachsen in Hessen, später in Rheinland-Pfalz. |20| Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Fachhochschule Trier und der Hogeschool Enschede (Niederlande) mit den Schwerpunkten Organisation, International Business und Marketing. |25| Während des Studiums entdeckte er das Internet und neue Medien für sich. |30| Arbeiten im Bereich Webdesign folgten. |35| Seit dem Jahr 2000 Wohnsitz in der Region Köln. |45| Bis 2003 entstanden vorwiegend lyrische und fragmentarische Arbeiten mit einigen Ausnahmen (Reiseberichte, Konzertkritiken). |50| Der aktuelle Schwerpunkt liegt auf Kurzgeschichten und Prosa. |60| Seit 2004 Planung und Organisation von Lesungskonzepten - gelesen werden fremde und eigene Texte. 2007 erscheint das erste eigene Buch. |
Seitenanfang | |
| II | Vita:
Wer ist Michael Bammes? ... und wen interessiert das überhaupt ... Michael Bammes, geboren 1975 in Marburg/Lahn. Aufgewachsen in Hessen, später in Rheinland-Pfalz. Nach Abschluss des Fachabiturs (Wirtschaft) in Trier folgte der Zivildienst in Bitburg. Erste Versuche des Schreibens in der Jugend durch Beiträge und Zusammenarbeit mit Schülerzeitungen. Daraufhin gab es eine längere Pause, bis er im Alter von 19 Jahren das Schreiben für sich selbst entdeckte. Stil und die Herangehensweise an das Schreiben veränderten sich und erste lyrische Ansätze entstanden. Es folgte ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Fachhochschule Trier und der Hogeschool Enschede (Niederlande) mit den Schwerpunkten Organisation, International Business und Marketing. Während des Studiums entdeckte er den Bezug zu neuen Medien und Internet. Erste Arbeiten im Bereich Webdesign folgen. Später ergibt sich daraus das erste größere Internet-Projekt expect nothing (http//surf.to/en). Bis
2003 entstanden vorwiegend lyrische und fragmentarische Arbeiten mit einigen
Ausnahmen im Bereich Sachtext (Reiseberichte, Konzertkritiken etc.). |
Seitenanfang | |
| III | Motiv:
Was bewegt ihn zum Schreiben? Realitätsverlust, Wahn - oder doch nur ein eigene Art der Reflexion ... Eine wichtige Motivation ist das Streben nach Individualität und das Anliegen etwas Eigenes zu erschaffen, um Ausdrucksformen der Gedanken zu finden. Ein Anliegen ist, die Außenwelt aus anderen Blickwinkeln zu betrachten und sie mit dieser veränderten Optik verbal zu beschreiben und festzuhalten. Essentiell ist es dabei, das Besondere zu erkennen und wahrzunehmen, Objekte zu bemerken, die vielen Menschen verborgen bleiben, welche allein die Oberfläche betrachten.
Es geht nicht darum sich einem Stil, einer Meinung oder einem Geschmack zu unterwerfen. Man muss sich nicht damit anfreunden oder vielleicht trefflicher umschrieben man muss sich nicht mit vordefinierten Haltungen, Inhalten und Ideen abfinden. Solange man sich diesen widersetzt und vorgesetzte Kunst oder Nicht-Kunst (Kommerz der vorgibt aufrichtige Kultur zu sein) anzweifelt bzw. sich mit ihr auseinandersetzt, solange ist man noch nicht vereinnahmt. Für ihn ist Kunst und Kreativität die Tatsache, dass kein Stillstand herrschen darf. Selbstzweifel siegen über Selbstzufriedenheit. Ein Extrakt der Suche ist es vor allem Sachverhalte und Bestehendes in Frage zu stellen. Dazu sollte Kunst in der Lage sein. Gewisse subversive Elemente sind nicht von der Hand zu weisen. Es geht nicht darum mit dem Schreiben die Welt zu verändern, aber der Wunsch nach Veränderung im Inneren evtl. auch der eigenen Person ist vorhanden. |
Seitenanfang | |
| IV | Manipulation:
Welche Einflüsse gibt es? ... und wenn ich gar nicht mehr denken kann, dann drehe ich alle Regler nach rechts. Neben
audiovisuellen Medien und Gegenwarts- bzw. Populärkultur werden Alternativen
deutlich. Das Internet bietet immer Möglichkeiten zur Nische und
stellt eine Plattform für Randbereiche dar. Musik: Trotz starker Einflüsse aus dem Bereich Gothic besteht keine offenkundige Szenezugehörigkeit. Die Gründe liegen in der bewussten Distanz zu Dogmen, ähnlich vereinnahmenden Schemata, Oberflächlichkeit und Kommerzialisierung. Dies soll keine Verurteilung einzelner Personen oder der Szene im allgemein darstellen. Es geht um eine kritische Betrachtungsweise und um das Vermeiden von blinder Gefolgschaft. Die Szene steht ebenso für positive Einflüsse und Referenzen. Eine morbide Grundstimmung und der Hang zum Dunklen sind bei Michael Bammes bereits in der Vergangenheit vorhanden. Eine Affinität zu Horror und Endzeit (-Filmen) unterstützt diese Neigung. Neben den erwähnten Elementen ist es vor allem der subkulturelle Ansatz, die vielen unterschiedlichen Strömungen und der Hang zum Underground allgemein. Kunst: |
Seitenanfang | |
| V | Publikation:
Alleingang oder Kooperation? ... und wie bringt man das unters Volke .... Im Jahre 2002 erste Zusammenarbeit mit dem Literaturmagazin Abyss:Abgrund und Teilnahme an der Literaturwerkstatt im Rahmen des Wave Gotik Treffens 2002. Dort folgte die erste öffentliche Lesung mit eigenen lyrischen Texten. Ein Jahr später verstärkte Zusammenarbeit
mit Abyss:Abgrund und weiter Veröffentlichungen unter abyssum.de
und in der Print-Ausgabe des Magazins. Weitere Projekte mit einigen Teilnehmern
der Literaturwerkstatt nehmen Formen an. Die zukünftige Ausrichtung beinhaltet eine beabsichtigte Erweiterung des Spektrums und der Formen des Schreibens. Lyrik soll nicht mehr der einzige und dominante Part sein. Daher sind Formen wie z.B. Aphorismen, Glossen, Satire, Kurzgeschichten und allgemein prosaische Texte das erklärte Ziel. |
Seitenanfang | |